März Meet-Up 2021

Künstliche Intelligenz im Finanzbereich 

Unsere Daten sind überall und sie werden immer mehr! Besonders im Zuge der Digitalisierung, die alle Lebensbereiche beeinflusst, werden im Sekundentakt immense Mengen an Daten produziert und verarbeitet. In dieser datengetriebenen Welt müssen Unternehmen sich zunehmend fragen: Welchen Wert haben meine Daten und mein Wissen?

Dieses Thema wurde im vergangenen Meet-Up vom 31.03 mit Co-Founder und CEO von Inspirient Georg Wittenburg, diskutiert. Georg beschäftigt sich in diesem Kontext mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Datenauswertung und besonders in den letzten Jahren hat der Diskurs rund um AI und Machine Learning uns gezeigt: Die zunehmende Anwendung und Ausweitung der Möglichkeiten durch Künstliche Intelligenz könnte in Zukunft die Arbeitswelt revolutionieren und das macht auch vor Controlling-Departments nicht Halt. 

Screenshot vom YFP-Meet-Up im März 2021: Georg Wittenburg von Inspirient demonstriert die Künstliche Intelligenz fürs Controlling.

YFP Meet-Up im März 2021: Georg Wittenburg demonstriert die Inspirient-Oberfläche. Zu sehen ist hier ein “Ausreißer” aus einer Datenmenge, die ansonsten einer Normalverteilung entspricht. Die KI hat selbst die Kriterien ermittelt, nach denen die Datenmenge analysiert wurde.

Wissen ist Macht – Die Weiterentwicklung der Finanzfunktion mittels Künstlicher Intelligenz 

Obwohl besonders im Controlling die Auswertung von Daten ein essenzielles Thema ist, das grundlegend zur Entscheidungsfindung beiträgt, wird trotz der vielseitigen Möglichkeiten, die der Datenreichtum bietet, stets auf dieselben Kennzahlen geschaut. Es ist eine gewisse und in den betroffenen Bereichen durchaus bekannte –Betriebsblindheit, die hier zum Tragen kommt. Datenanalyse im Controlling findet daher zu oft nur oberflächlich und stichprobenartig statt.

stichprobenartig statt.

Ein Problem, dem insbesondere junge Controller, die frischen Wind in alteingesessene Strukturen bringen wollen, entgegen wirken können. Durch den zunehmenden Datenreichtum und die Menge an Zeit die dafür benötigt wird die relevanten Daten herauszufiltern und zu analysieren, wird innerhalb der Finanzfunktion in den meisten Controlling-Departments längst nicht ausgeschöpft was möglich sein könnte. Diese Lücke kann durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz geschlossen werden, denn sie hilft mehr über die Daten in Erfahrung zu bringen und Wissen ist ja bekanntlich Macht. 

Georg Wittenburg bietet genau diese Möglichkeiten mit Inspirient an. Das neu hinzugewonnene Wissen, welches traditionelle Methoden und einseitige Denkansätze kaum verfügbar machen können, kann besonders für das Risikocontrolling von großer Bedeutung sein. Durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz für die Datenanalyse können mögliche Szenarien breitflächiger abgedeckt werden, da nicht nur die begrenzten menschlichen Einschätzungen zum Tragen kommen. Stattdessen können durch die KI auch Datenzusammenhänge aufgedeckt werden, denen ansonsten keine oder nicht genug Bedeutung beigemessen würde. Eine KI kann Empfehlungen für bestimmte Datenquellen aussprechen, sowie Datenqualität bewerten. Folglich können Zusammenhänge schneller erkannt und besser priorisiert werden. Diese Analyseergebnisse können visualisiert werden und verbessern dann die Genauigkeit und die Geschwindigkeit mit der Entscheidungen getroffen werden können. Der endgültige Entscheidungsträger bleibt dennoch der Mensch, aber der Einsatz von Künstlicher Intelligenz verschafft mehr Agilität im Controlling. 

Durch effiziente Datenauswertung werden Dinge sichtbar, die vorher nicht sichtbar waren, woraus wiederum resultiert, dass im Controlling mehr Denkansätze möglich werden.

Dies reicht vom Erkennen von Prozesslücken über die Identifizierung von Einsparpotentialen bis hin zur Optimierung von Preisen und schließlich der Profitabilität eines Unternehmens. Führende Unternehmen wie die Deutsche Bahn und BNP Paribas setzen bereits auf diese neuen Möglichkeiten der Wertschöpfung aus ihren Daten. Industrieübergreifend können Controller also besser Muster erkennen und auf Basis dessen ihr weiteres Vorgehen ausrichten.
Georg Wittenburg fasst die Frage nach dem Wissen am Ende des Meet-Ups nochmal auf: “Wissen ist nicht Daten zu haben, sondern zu Wissen was in den Daten drinsteckt.”

Wenn du mehr über Inspirient erfahren willst,
dann schau doch einfach mal hier vorbei.

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